Rekordteilnahme beim 47. Zeltlager des SV Hertha Buschoven in Staufen-Grunern

 

Buschhoven. Das größte Jugendzeltlager des Rhein-Sieg-Kreises hat 2017 seine Zeltstadt wieder in Staufen-Grunern im Breisgau aufgestellt: 91 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 17 Jahren sowie 31 ehrenamtliche Betreuer machten das 47. Kinder- und Jugendzeltlager des Sportvereins Hertha Buschhoven in Staufen-Grunern am Rande des Schwarzwaldes zum erfolgreichsten seiner Geschichte. 19 Tage lang kampierten die Buschhovener in einer Zeltstadt aus 14 kleinen und einem Großzelt (30x10 Meter) am Rande von Staufen im Ortsteil Grunern. „Tagsüber war es öfters sehr heiß und nachts eher kühl und windig. Es hat jeden Tag die Sonne geschienen, jedoch in der zweiten Woche auch einige Male geregnet“, erzählt Lagerleiter Gerd Scheben nach der Rückkehr.

 

Rekordteilnahme beim 47. Zeltlager des SV Hertha Buschoven in Staufen-Grunern

 

Buschhoven. Das größte Jugendzeltlager des Rhein-Sieg-Kreises hat 2017 seine Zeltstadt wieder in Staufen-Grunern im Breisgau aufgestellt: 91 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 17 Jahren sowie 31 ehrenamtliche Betreuer machten das 47. Kinder- und Jugendzeltlager des Sportvereins Hertha Buschhoven in Staufen-Grunern am Rande des Schwarzwaldes zum erfolgreichsten seiner Geschichte. 19 Tage lang kampierten die Buschhovener in einer Zeltstadt aus 14 kleinen und einem Großzelt (30x10 Meter) am Rande von Staufen im Ortsteil Grunern. „Tagsüber war es öfters sehr heiß und nachts eher kühl und windig. Es hat jeden Tag die Sonne geschienen, jedoch in der zweiten Woche auch einige Male geregnet“, erzählt Lagerleiter Gerd Scheben nach der Rückkehr.

Zum Glück hatte ein Aufbauteam von 15 ehrenamtlichen Männern aus Buschhoven ganze Arbeit geleistet und binnen einer Woche 14 Schlafzelte, Toilettenwagen, die Küche, eine Torwand, einen Swimmingpool und ein großes Aufenthaltszelt aufgebaut und dabei alle Zelte mit Holzböden ausgestattet. Dass es den Kindern und Jugendlichen nicht langweilig wurde und richtige Zeltlagerstimmung aufkommen konnte, dafür sorgten die 31 Betreuer, die für das Zeltlager ihren Sommerurlaub opferten. Dabei wurde nicht nur gleich neben dem Zeltlager Fußball gespielt: der Staufener SC hatte wie in den Vorjahren sein Clubgelände mit Natur- und Kunstrasenfeld der Hertha zur Verfügung gestellt. Die Kinder wanderten auch wie schon ihre Elterngeneration hoch zur Staufener Burg, zur Wassertretanlage, zogen ihre Bahnen in den Schwimmbädern von Staufen und Bad Krozingen und  hatten Riesenspaß bei einem Bingo Morgen und einem Casiono Abend. Für jede Menge Spaß und Adrenalin sorgten die nachgespielten Fernsehshows wie zum Beispiel: „Familienduell“ oder „Let’s dance“ bei denen die Kids ihr Talent bei Discofox, Cha-Cha und Tango unter Beweis stellten. Auch Verkleidungskünste waren bei der „Bad Taste“ Party gefragt und wurden erfolgreich umgesetzt. Traditionelle Programmpunkte wie Lagerfeuer, Filmabende, Stadtrallye (Scotland Yard), Basar, Gesellschaftsspiele, Tischtennis, Kicker, Badminton und Brennball begeisterten wie jedes Jahr die Jugendlichen. Nicht zu vergessen die gruselige Nachtwanderung, die einigen jüngeren Teilnehmern eine unruhige Nacht bereitete. 

Höhepunkte des Ausflugsprogramms waren die Tagesausflüge in den Europa-Park Rust und in das Badeparadies Laguna in Weil am Rhein Auf dem Fußballgolfplatz Ortenau in Neuried zeichnete sich Daniel Sieger als talentiertester Fußballgolfer aus.


Tolles Programm dank Betreuern und Sponsoren


„Dass wir solch ein Lager mit solch einem Programm anbieten können, ist nur möglich, weil die Betreuer durchweg ehrenamtlich tätig sind und zugleich örtliche Sponsoren und private Gönner helfen, dieses Programm zu finanzieren“, dankte Manfred Scheben, der das Lager zusammen mit seinem Bruder Gerd seit Jahren leitet. Ein besonderer Dank des Zeltlagerteams des SV Hertha Buschhoven gilt den Freunden und Förderern der Jugendarbeit Swisttal, der Doktor Habel-Stiftung, der Vereinigung der „Männer von Flake“, Rolf Fuß vom „Hotel Zum Römerkanal“, Frau Doktor Marion Neuhaus, die Kleiderstube Buschhoven und das Sägewerk Füssenich in Sankt Augustin, die es durch eine großzügige finanzielle Spende ermöglicht hatte, wiederholt den Europapark in Rust mit allen Jugendlichen zu besuchen.

Jeden zweiten Abend veranstaltete das Zeltlagerteam einen Beat, im Volksmund eine Disco. Hierauf freuten sich die Kinder ganz besonders. Im großen Zelt konnten dabei Kinder wie Betreuer beweisen, welche geborenen Tänzer in ihnen stecken. Dabei versteht sich fast von selbst, dass beim Abschlussbeat Mr.- und Mrs. Zeltlager gewählt wurden. Eine ganz spannende Veranstaltung, wählten doch allein die Mädchen den beliebtesten Jungen, umgekehrt die Jungen das beliebteste Mädchen. Die Krone aufsetzen durften 2017 bei den Jüngeren Zara Käferle und Felix Buhr und bei den Älteren Anna Käferle und Henrik Wollersheim. Bei einer erstmalig organisierten Verleihung des goldenen Umbertos wurde  Leon Wirtz für die beste Comedian- und Tanzeinlage ausgezeichnet. Auch einige der älteren weiblichen Teilnehmer wurden für ihre mehrmaligen, nächtlichen Wanderungen mit einem Umberto geadelt.

Dass den Kindern trotz manch hoher Temperaturen die Laune nicht verging, dafür sorgten auch Roland Teufel und Jürgen Sparenberg. Die Köche aus Bad Krozingen versorgten täglich das Lager mit seinen 122 Bewohnern mit köstlicher badischer Küche. Am letzten Abend setzten beide selbst die Kochmütze auf und zauberten lukullische Raritäten an einem mobilen Burgerofen, der im Zeltlager Station machte. Natürlich kam auch der Sport im Zeltlager der Hertha nicht zu kurz. Es bestand für die Teilnehmer die Möglichkeit, das Sportabzeichen abzulegen und darüber hinaus fanden drei Freundschaftsspiele gegen die E- (4:2), D- (7:0) und C-Junioren (2:2) des Staufener SC statt. 13 wagemutige Wanderer schafften den anstrengenden Aufstieg auf den mit 1.414 Meter höchsten Berg der Vogesen, das „Belchen“.


Bergfest mit großer Beteiligung aus Buschhoven


Ganz besonders stolz waren die Kinder, dass zum traditionellen „Bergfest“ der Besucherstrom kaum enden wollte. Viele Eltern, Freunde und Gönner waren nach Staufen aufgebrochen, um das Show-Programm der Kinder und Jugendlichen zu feiern. Neben zahlreichen Spielen stand auch der anschließende Beat im Mittelpunkt. Unter den Gästen waren aber längst nicht nur Eltern der Kinder. „Es hat sich längst eingebürgert, dass viele ehemalige Teilnehmer und Betreuer das Bergfest nutzen, um alte Erinnerungen aufzufrischen und ein paar Tage Urlaub im Breisgau anzuhängen“, so Bernhard Schmitz, ein langjähriger Betreuer des Zeltlagers. Der 1. Vorsitzende von Hertha Buschhoven, Werner Neffgen bedankte sich bei Lagerleiter Gerd Scheben für 25 Jahre Lagerleitung des Zeltlagers.

So manche Abschiedsträne floss eine Woche nach dem Bergfest, als die Kinder die letzte Nacht im großen Zelt verbrachten und zum Andenken ein Gruppenfoto bekamen, welches schnell zur Unterschriftenkarte umfunktioniert wurde. Ganz besonders freuen sich die Kinder auf das Nachtreffen, bei dem das bis dahin zusammengestellte Zeltlagervideo gezeigt wird und Anmeldungen für das nächste Jahr verteilt werden. Das Nachtreffen findet am 26. November ab 14.30 Uhr in der Schützenhalle statt. Außerdem werden in diesem feierlichen Rahmen die von 28 Jugendlichen im Zeltlager errungenen Sportabzeichen verliehen.

Weitere Informationen und Fotos finden Interessierte unter www.zeltlager-buschhoven.de.